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Transdisciplinary Learning Lab

 

Projektdauer: 04/2016 - 12/2020
Projektleitung: Prof. Dr. Uta Wilkens
Projektkoordination: Dr. Thomas Süße
Finanzierung: Im Rahmen der RUB Initiative "Forschendes Lernen" (bis 09/2017) Weitere Informationen
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderkennzeichen: 01PL16072
Zielstellung: Angebot eines transdisziplinären Lehrmoduls zur Erkundung und Gestaltung kolloborativer Wertschöpfungsprozesse am Beispiel von Product-Service Systems (PSS)

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung 

InStudies


Hintergrund und Zielsetzung:

Die Ruhr-Universität Bochum möchte mit dem Zukunftskonzept der Lehre "Forschung erfahren, erlernen, leben" den Studienreformprozess fortschreiben und den Studierenden mehr Selbstständigkeit ermöglichen, die Attraktivität des Studiums dadurch weiter erhöhen und das Profil in der Lehre überregional und international noch sichtbarer machen. Im Rahmen dieser Initiative fördert die Ruhr-Universität Bochum unter anderem auch die Weiterentwicklung des "Transdisciplinary Learning Lab".

HINTERGRUND ZUR ENTSTEHUNG DES LEARNING LAB

Im Projekt SFB TR 29 Engenieering hybrider Leistungsbündel wurde im Transferprojekt T5 der Prototyp eines Unternehmensplanspiels zur Simulation kolloborativer Wertschöpfungsprozesse in Porduct-Service Systems (PSS) entwickelt. Der Einsatz dieses Prototyps in der Lehre erlaubt es Studierenden der Ingenieur‐ und Wirtschaftswissenschaft sich mit den spezifischen Herausforderungen von Organisationen bei der Entwicklung zum integrierten Lösungsanbieter auseinanderzusetzen (neue Geschäftsmodelle, Koordinationsaufwand, Komplexitätsbewältigung). Zugleich wurde damit eine Laborumgebung als multimediale und webbasierte Lehr‐ und Forschungsplattform geschaffen, deren weiteres Potenzial für eine forschungsorientierte Lehre im Rahmen des Projekts erschlossen wird. Hierdurch wird es Studierenden nachhaltig ermöglicht, über einen eigeninitiativ entdeckenden Lernansatz in interdisziplinären Teams die Dynamiken von PSS und auch Industrie 4.0 systematisch zu erschließen.

Ziel

Das Ziel des Forschungsprojekts ist es, eine Laborumgebung für interdisziplinäres forschendes Lernen zu schaffen. Die Laborumgebung soll Studierenden der Wirtschaftswissenschaft, Ingenieurwissenschaften und Arbeitswissenschaft als ergänzendes Wahlmodul verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus sollen Studierende anderer Disziplinen (z. B. Psychologie oder Medienwissenschaft) angesprochen werden.

Unter diesen Gesichtspunkten besteht eine wesentliche Aufgabe des Projekts in der Disziplinen-übergreifenden Zusammenführung von Studierendenkohorten und deren Begleitung im Prozess des forschenden Lernens.

Des Weiteren zielt die Weiterentwicklung des Learning Lab darauf ab, folgende Potenziale zu erschließen:

  • Im Feld kaum erforschte Untersuchungsgegestände werden mittels Simulation (Lernlabor) exploriert und als Wissenschaftsfeld für die universitäre Lehre systematisiert
  • Im Rahmen eines interdisziplinären Lehr-Lern-Ansatzes werden die Studierenden in ihrer je spezifischen fachlichen Expterise eingebunden (keine Nivellierung aufgrund unterschiedlicher Vorkenntnisse)
  • Mit dem Simulationsansatz kann über die Vermittlung praxisbezogener Kompetenz hinausgegangen werden, indem ein modulares Lernlabor konzipiert wird

 

KONZEPT DES TRANSDISCIPLINARY LEARNING LAB

Konzept der Laborumgebung